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Aus alt mach neu – auch auf der Straße

Alt und neu Seite an Seite

Egal ob Rohrlegung, Kabeleinbauten oder Belagserneuerungen: Am Anfang muss der alte Belag abgetragen und aufgegraben werden. Dabei gibt es oft große Mengen an Aushub und Material. Dieses alte Material kann in einem gewissen Maß wiederverwendet werden. Dabei kommt es darauf an, ob der ausgebaute Asphalt verunreinigt ist, beispielsweise mit Teer. Es ist nämlich eine Fehlannahme, dass Straßen heutzutage noch „geteert“ werden.

Bitumen für Wiens Straßen

Der Einsatz von Teer ist mittlerweile aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr gestattet. Die schwarze Substanz, die mitunter irrtümlich so bezeichnet wird, ist Bitumen. Während Teer aus Steinkohle oder Braunkohle gewonnen wird, stellt man Bitumen aus vorwiegend „schweren“ Rohölen her. Durch seine Eigenschaften eignet es sich gut für den Einsatz im Bauwesen, wie etwa im Straßenbau.

Zerkleinern und beimengen

Der Asphalt wird abgefräst oder abgegraben. Dabei kann oft schon am Geruch festgestellt werden, ob es Verunreinigungen durch Teer gibt, wie sie bei alten Straßen noch vorkommen können. Der ausgebaute Asphalt wird zerkleinert, es entsteht ein Asphaltgranulat. Dieses Granulat kann in unterschiedlichen Anteilen dem neuen Asphalt beigemischt werden und so wieder zum Einsatz auf unseren Straßen kommen.

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